Errungenschaften im Juni

IMG_0037Meistens will man einfach “nur” nach etwas schauen, doch dann beginnt man einiges zu kaufen. So ist das bei mir und Bücherläden. Es ist fast schon schlimm! Da gehe ich nur rein und schau mich um, wenn ich keine Lust habe zu warten oder gerade in der Nähe bin. Bei Buchläden könnte ich jedes Mal aufs neue mit soooooo einem Stapel an Büchern herauskommen.

So auch am vergangenen Sonntag als ich in Zürich war. Am Flughafen Zürich sollte meine Mitfahrgelegenheit nach Stuttgart kommen, ich und mein Schatz (sein Blog) mussten dort etwas warten bis ich Heim musste. Sind da im Gebäude einfach rumgelaufen und in verschiedene Läden rein. Im Orell Füssli hing ich an dem ein und anderem Buch, nach dem Sicherheitscheck beim Nic (Blog), dass es sich bei dem Stephen King Buch “Joyland” nicht teil einer Reihe handelt, stand fest dass ich es kaufen werde.

Heute habe ich auf Grund der Hitze früher Feierabend gemacht (einfach mal meine Überstunden genommen, da ich bei rund 33 Grad im Büro mich null konzentrieren und arbeiten kann), im Stuttgarter Hauptbahnhof angekommen wollte ich jedoch die Gelegenheit ausnutzen und nach Buchstützen suchen, da mein Regal so ziemlich überfüllt ist). Zu meinem Pech oder auch Glück? gab es bei Depot am Hauptbahnhof keine, also kurz die Königsstraße hochlaufen und in Hugendubel (Webseite) rein. Dort gab es einige schöne und ich entschied mich sofort mit einem guten Gefühl für die Buchstützen mit der süßen Eule drauf. Beim hochfahren mit der Rolltreppe zum ersten Stockwerk bin ich an einem Bücherstand vorbei, bei dem neu erschienene Bücher standen. Habe nur das Cover und Kerstin Gier gesehen und bin sofort hin. Hier gab es ebenfalls kein hin und her (voll untypisch Frau), sondern eine klare Entscheidung: Du kommst mit. Da wollte Frau eigentlich nur Buchstützen kaufen und ergattert dann noch ein Buch mit dazu. Ach…und für die unter euch die auch die Edelsteintrilogie liebt wird dieses Buch euch erfreuen, denn es eröffnet eine weitere/neue Buchtrilogie von Frau Gier. Laut einiger Blogeinträgen anderer soll es anscheinend ziemlich ähnlich wie die Edelsteintrilogie sein…ich bin jedenfalls gespannt… .

Momentan bin ich jedoch am lesen von Joyland von Stephen King und es wird wohl etwas dauern bis ich dann zu Silber von Kerstin Gier greifen kann …also die Schlauen wissen jetzt was in den kommende Rezessionen vorgestellt wird ;) .

Eure Kaddy

Camilla Läckberg – Der Leuchtturmwärter

Als ich damals etwas länger in Zürich bei meinem Liebsten konnte ich es nicht lassen in einem Buchladen zu stöbern. Wie immer finde ich dann einige Bücher, welche mir gefallen und die ich will. Nach langem hin und her überlegen wurde es dann Der Leuchtturmwärter von Camilla Läckberg, war total glücklich mit dem Buch weil es mir Abwechslung versprach, zudem ist das Cover wunderschön und der zusammengefasste Inhaltstext auf der Rückseite hat bei mir gewirkt. Lange lag es leider bei mir im Schrank, weil ich noch andere Bücher davor lesen wollte oder einfach nur in der S-Bahn geschlafen habe. Nun habe ich es heute allerdings geschafft und bin fertig geworden und ihr könnt auch nun meine Meinung/Rezession dazu lesen.

Inhalt

Der Roman „ Der Leuchtturmwärter“ von Camilla Läckberg thematisiert nicht nur eine Geschichte sondern hat acht kleinere Geschichten, die zusammen dann das Buch ergeben und irgendwie doch ganz stark zusammenhängen. In diesen sieben Geschichten erlebt man als Leser die Erlebnisse/Blickwinkel eines Charakters mit.

Man erlebt wie Anna, die Schwester von Erica Falck mit den Folgen eines Unfalles und den damit verbundenen Verlust ihres Kindes umgeht (erste Geschichte) während ihre Schwester Erica alle Hände voll zu tun hat mit ihren neugeborenen Kindern. Neben den Kindern jedoch will sie wieder etwas arbeiten und als erfolgreiche Autorin fängt sie an wieder Recherchen zu beginnen (zweite Geschichte). Diese Recherchen beziehen sich auf Gråskär, einer kleinen Leuchtturminsel, auf der ihre alte Schulfreundin Annie wieder lebt bzw. nach einigen Jahren zurück gekommen ist. Durch einen Besuch bei Annie wird Erica auf die Insel aufmerksam und ihr Interesse ist sofort geweckt.

Die dritte Geschichte dreht sich um Annie, die in einer Nebel- und Nachtaktion auf die Insel, die ihren Eltern gehört hat, zusammen mit ihrem Sohn Sam zurückkehrt. Dort erholt sie sich von ihrer gescheiterten Ehe und dem Stress. Gråskär ist unter den Leuten in Fjällbacka als „Geisterinsel“ bekannt und es soll allem Anschein auch auf ihr spucken, doch das stört Annie nicht. Sie ist auf dieser Insel aufgewachsen und vertraut mit den Geistern, die ihr nie was böses getan sondern immer Gesellschaft geleistet haben. Diese kleine Insel ist eine Art Ruheoase für sie an der sie sicher ist.

Die vierte Geschichte handelt von Mats oder wohl eher von seiner Ermordung und deren Ermittlungen. Nachdem Mats eine Nacht bei und mit Annie verbracht hat wurde er ermordet. Jedoch wird seine Leiche erst einige Tage später von seinen Eltern in Mats Wohnung gefunden. Die brennende Frage, die sich nun seit dem Fund der Leiche, durch den gesamten Roman zieht ist: Wer hat Matte ermordet und weshalb?

Die fünfte Geschichte thematisiert die Ermittlungen von Patrick Hedström und seinen Team zu der Ermordung von Mats Severin.Hier bekommt man die Gedankengänge sowie die Art und Weise der Ermittlungen mit. Es ist im Roman eine Möglichkeit herumzurätseln und selbst nach dem Mörder zu suchen (funktioniert aber nur wenn man die Bücher davor von Camilla Läckberg gelesen hat).

Durch das dabeisein an den Ermittlungen lernt man die Einrichtung Freistatt kennen, bei der Mats gearbeitet hat. Die Einrichtung kümmert sich um Frauen, welche von ihren Ehemännern/Freunden misshandelt werden und in der Einrichtung Hilfe+Unterschlupf suchen. Mats lernt dort Madeline kennen, die von ihrem Mann (einem Mitglied einer Gang) schwer misshandelt wird. In der sechsten kleine Teilgeschichte erlebt man also die Flucht von Madeline mit und wie so letztendlich doch von ihrem Ehemann gefunden wird und zurück zu ihm geht. Jedoch erlangt man als Leser sowie die Ermittler durch Madeline einen Einblick in das unbekannte Privatleben von Mats, der bei den Ermittlungen erheblich weiterhilft.

In der siebten Nebengeschichte erfährt man etwas über eine Viviane und ihren Bruder, die ein Erholungshotel aufbauen bzw. ein altes renovieren. Diese Geschichte ist mit Mats verstrickt, da er einige Zeit dort gearbeitet hat und da es wenige Informationen über sein Leben gibt spielt dies eine erhebliche Rolle. Aber auch was mit dem Hotel und den zwei Geschwistern passiert ist von Bedeutung.

In der achten Geschichte bekommt man Stückchenweise mit wie das frühere Leben auf der Geisterinsel war und wie die plötzlich verschwundene Familie dort gelebt hat.

 

Beurteilung

Habe wie so oft einen Cover Kauf im Buchladen gemacht aber dieses Mal schien ich wohl daneben gegriffen zu haben bzw. ich bin in ein Fettnäpfchen getreten. Seit langem habe ich mich nicht mehr so durch ein Buch gequält…das könnt ihr mir glauben. Musste mich regelrecht dazu zwingen weiter zu lesen… . Der Anfang dieses Romanes war für mich sehr trocken und zäh, bin leider auch nicht in den Lesefluss gekommen, welchen ich sonst immer habe. Kein Problem für mich, bei einem miesen Anfang lege ich das Buch zurück auf meinen Noch-zu-lesen Haufen und nehme ein anderes, es kann einfach nicht die Zeit sein zu der man das Buch lesen soll sondern soll etwas warten (wie mit einem guten Wein ^^ ). Als ich allerdings mit einigen Büchern fertig war griff ich wieder zum Leuchtturmwärter und begegnete wieder dem Problem das ich mich einfach nicht in die Geschichte einklinken kann. Musste mich daher zwingen weiter zu lesen um nicht wieder das Buch weglegen zu müssen…manchmal braucht man ja einen kleinen Anstupser…dieses weiterlesen zwingen zog sich allerdings leider durch das ganze Buch. Und je näher ich dem Ende kam, desto mehr freute ich mich endlich fertig zu sein.

Der Leuchtturmwärter bot mir einfach keine Möglichkeit sich reinzulesen, da man immer von einer Geschichte zur nächsten zappt. In dem Buch nämlich hat es um die 8Geschichten/Blickwinkel der Charaktere. Anfangs war ich ziemlich verwirrt durch das ständige wechseln und mit dem nicht richtigen cutten in der Geschichte eines Charakters. Es ging so weit, das mir das lesen echt keinen Spaß machte. Im Nachhinein habe ich sogar herausgefunden, dass „Der Leuchtturmwärter“ das siebte (momentan letzte Buch) einer Reihe ist und dass hier einfach an den Vorgänger angeknüpft wird. Des Weiteren bestätigte sich auch meine Feststellung, dass man als Neulig dieser Reihe nicht mit dem siebten Buch klar kommt, da schlichtweg einfach das Vorwissen nicht vorhanden ist. Man kennt die ganzen Personen nicht und weis auch daher nicht was zuvor passiert ist und die Charaktere geprägt hat.

Ansonsten fand ich das Buch recht in Ordnung. Nichts großartig gutes oder schlechtes. Würde es sogar ins untere Mittelfeld einordnen, denn neben dem nicht in die Geschichte hineinfinden stört mich die Monotonie. Habe in einigen Foren und Bewertungen gelesen, dass es ein Markenzeichen von Camilla Läckberg ist mit Leichtigkeit die Geschichte zu erzählen allerdings ist meiner Meinung nach keine bis zu wenig Spannung in der Geschichte drinnen. Empfehlen würde ich dieses Buch daher nicht bzw. ich würde raten die Bücher davor erst zu lesen. Ob ich selber damit anfange die Reihe zu lesen ist noch ungewiss, da ich nicht komplett begeistert war von diesem Teil und ich es wohl doch vorziehe in nächster Zeit andere Bücher zu lesen.

Ein Mal Hasenmama immer Hasenmama im Herzen

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Nun sind seit gestern Morgen meine zwei kleinen Schützlinge, mit meiner Schwester,  wieder daheim in Karlsruhe. Drei Wochen sind also vergangen und ich muss sagen viel zu schnell!! Man denkt zwar oooch drei Wochen aber die gehen ratz fatz weg. Es war zwar nicht immer einfach mit ihnen aber dafür schön.…dank den Hasis ab ich auch in diesen 3 Wochen 3 kg abgenommen mit der indirekten Hasen-Diät ^^ …klingt komisch ist aber so, man fängt an wie so ein Hase zu essen ;) … .

Ich habe durch diesen “Urlaub” von meiner Familie und das Aufpassen auf die Kleinen  gemerkt, dass wir zwar Zeit haben aber eig. ist es viel zu wenig oder sie vergeht einfach viel zu schnell. Was aber nach so einem Abschied bleibt ist die Vorfreude auf ein nächstes Mal…bin im Herzen doch voll eine Hasen-Mutter ;)

Maultasche mit Gemüsebeilage

Maultaschen mal anders, das war mein Hauptgedanke als ich Hunger und tierische Lust auf Maultaschen hatte. Generell kann man von mir sagen, dass ich Maultaschen liebe. Am liebsten mag ich sie eigentlich in der Gemüsebrühe als Suppe zu essen, doch heute wollte ich sie mal anders essen und noch eine gesunde Beilage dazu haben. Da ich mich nun gesund in der Küche frei austoben kann ist da mal eine andere Variante daraus geworden (weis allerdings ob diese nicht so vorhanden ist). Geschmeckt hat es mir jedenfalls sehr und satt geworden davon bin ich auch :)

Maultaschen mit Gemüsebeilage

Zutaten:

  • 2 Maultaschen
  • 1 Gemüsebrühwürfel
  • 1 Zucchini
  • 1 Karotte
  • 1 1/2 Zwiebeln
  • 10 kleine Babytomaten
  • 1/4 Paprika
  • Salz, Pfeffer, Chilli Gewürz und Schnittlauch

 

Zubereitung:

  • Gemüsebrühwürfel in 1/2 L Wasser kochen und die Maultaschen rein.
  • Zucchini und Karotte schälen und in mundgerechte, dünne Stückchen schneiden.
  • Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden (habe da meinen neu gekauften Multizerkleinerer ausprobiert…höhö).
  • Die Babytomaten waschen und in Scheiben schneiden.
  • Paprika viertel ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
  • In die heiße Pfanne etwas Rapsöl (ca. 1-2 TL) hineingeben.
  • Zwiebeln in die Pfanne bis sie glasig sind.
  • Karotten in die Pfanne zu den Zwiebel hinzugeben, mit etwas Gemüsebrühwasser (von den Maultaschen) ablöschen und so die Karottenscheiben weich dünsten.
  • Sind die Karotten weich (je nach Wunsch) dann die Zucchini und die Paprika hinzufügen.
  • Babytomaten in die Pfanne tun.
  • Mit etwas Salz, viel Pfeffer und viel Chilli Gewürz würzen (scharf gewürzte Dinge bringen den Kreislauf in Schwung, aber darauf achten dass es nicht ungenießbar scharf ist) und etwas Schnittlauch darüber streuen.
  • Maultaschen und die Gemüsebeilage auf einen Teller anrichten.

 

Viel Spaß beim nach kochen ,

eure Kaddy

Blattsalat mit Zitronen Balsamico Dressing

Vor einigen Jahren habe ich mir beim Butlers in Ulm ein Salate “Kochbuch” gekauft. Allerdings stand dieses leider nur in meinem Schrank rum. Da ich nun für einige Zeit “alleine” bin kann ich mich jetzt darauf konzentrieren mehr Sport zu machen und gesünder zu essen um den abnehm Effekt zu unterstützen. Es ist kein Geheimnis, dass Frauen Komplexe und Probleme mit ihrer Figur haben. Nun reicht es mir. Der Crosstrainer ist daheim vorhanden und nun habe ich auch kein Hindernis (das üppige Mittagessen von meinen Eltern) mehr. Auf geht’s also fitter und gesünder zu werden. Da ich es Leuten mitteilen möchte werdet ihr hier einige Rezepte und vielleicht Berichte lesen könne.

Aus meinem Butlers Salate Buch wollte ich eigentlich das Rezept “Blattsalate mit Limettendressing” ausprobieren. Dummerweise hatte ich nicht alle Zutaten zu Hause vorhanden, aber inspiriert durch den Vorspeisen Salat vom Block House in Stuttgart (Homepage) habe ich das Rezept etwas abgeändert und hier findet ihr jetzt mein abgeänderten Salat.

Blattsalat mit Zitronendressing

Zutaten:

  • 6-7 Salatblätter zweier verschiedenen Salate (bei mir Eisbergsalat und Kopfsalat)
  • 3 mittelgroße Champignons (aus so einem Schälchen)
  • ca. 10 Gurkenscheiben
  • ca. 1/4 einer Paprika
  • 1 kleine Tomate
  • etwas Zwiebel
  • 5 EL magerer Joghurt
  • 3 EL weißer Balsamico Essig
  • 3 EL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer und Schnittlauch

Zubereitung:

  • Salatblätter von den Salatköpfen abzupfen und unter kaltem Wasser abwaschen.
  • Salat trocken schütteln (mit einer Salatschleuder geht es auch) und dann in mundgerechte Stücke zupfen.
  • Die Champignons mit einem Messer schälen (nicht unter fließendem Wasser reinigen, da sie sich sonst mit Wasser voll saugen).
  • Champignons in Streifen schneiden.
  • Gurke waschen und in ca. 0,5 cm dicken Scheiben schneiden.
  • Paprika waschen und das vierten in der Hälfte schneiden, damit man so nicht all zu lange Streifen schneiden kann.
  • Tomate waschen und in feine Scheiben schneiden, notfalls auch den Strunk raus (ich mag ihn z.B. nicht).
  • Von der Zwiebel ungefähr 3 Scheiben schneiden. Die Ringe dann aus den Scheiben herauslösen.
  • Die Champignons, Gurke, Paprika, Tomate und Zwiebeln in den Salat tun und durch mischen.
  • Joghurt, Balsamico Essig, Zitronensaft in eine kleine Schüssel geben und verrühren.
  • Etwas Pfeffer, Salz und Schnittlauf hinzufügen und dann das Dressing dem Salat beimengen.

 

 

Viel Spaß beim ausprobieren,

eure Kaddy

Nicholas Sparks – The Rescue

Ab und zu kommt einem ein Buch in der Hand, welches einen so in den Bann nimmt, dass man es einfach nicht weglegen sondern weiterlesen möchte. Genau so erging es mir bei diesem Buch. Nachdem ich die Rezension zu Timur Vermes – Er ist wieder da verfasst habe, hab ich mich gleich an ein neues Buch rangemacht. Komischerweise hatte ich totale Lust ein englisches Buch zu lesen also griff ich zu “The Rescue” von Nicholas Sparks. Anfangs war ich von der dicke des Taschenbuches und der Tatsache, dass dieses auf englisch geschrieben ist etwas eingeschüchtert. Als ich allerdings in der S-Bahn die ersten paar Seiten gelesen habe war es um mich geschehen, ich wurde von dem Buch fast “eingesaugt”. Nun möchte ich euch The Rescue von Nicholas Sparks vorstellen.

Inhalt

Alles beginnt damit, dass Denise mit ihrem 4 jährigen Sohn Kyle, während eines schrecklichen Sturmes, einen Unfall erlebt. Ihr Auto ist völlig demoliert und Denise hat auch einige ernste Verletzungen. Doch als Hilfe da ist bemerkt sie etwas dramatisches. Ihr Sohn Kyle ist weg. Schnell verständigt Taylor McAden, der sie in dem Wrack gefunden hat, seine Kollegen von der Feuerwehr um einen Suchtrupp nach dem kleinen Jungen schnellst möglich zu starten. Eine scheinbare hoffnungslose Suche nach dem Jungen beginnt, die deutlich mit der Tatsache erschwert wird, dass Kyle nicht zurück antworten kann. Seine Behinderung nicht richtig sprechen und die Wörter verstehen zu können erschwert die Suche für die Helfer sehr, denn um ihn zu finden müssen sie Kyle in der Dunkelheit am Sumpf sehen können. Nach einigen Stunden haben sie den Jungen noch immer nicht gefunden und erwarten es auch immer weniger. Jedoch hat Taylor plötzlich eine Idee wo Kyle sein könnte und einige Zeit später findet er ihn auch. Denise, die im Krankenhaus völlig am verzweifeln ist fällt ein gewaltiger Stein vom Herzen als sie Kyle wieder sieht.

Einige Tage nach dem Unfall begegnet Denise zufällig wieder Taylor. Als ihr Sohn Kyle auf Taylor zugestürmt kommt und ihn freudig begrüßt verschlägt es Denise völlig die Sprache, denn durch seine Behinderung ist Kyle für gewöhnlich völlig zurückgezogen und schüchtern gegenüber fremden Personen. Die Wege von Denise und Taylor überschneiden sich immer öfters bis sie dann zusammenkommen. Jedoch hat Taylor ein großes Päckchen aus seiner Vergangenheit mit sich rum zu tragen, darüber allerdings mit keinem reden kann und sich in der Hinsicht verschließt. Dieses Geheimnis ist eine gewaltige Belastung für Taylor, seine Freunde und auch seine Beziehungen. Doch was belastet ihn so sehr und wird er jemals darüber reden können? Hält die Beziehung mit Denise das alles aus oder zerbricht sie letztendlich?

Beurteilung

The Rescue (dt. das Schweigen des Glücks) ist ein weiteres geniales Werk von Nicholas Sparks. In diesem Buch behält er seinen Schreibstil zwar bei aber eine winzig kleine Änderung bzw. Ergänzung die das Buch von seinen anderen abhebt. Zu Beginn hat es durch den Unfall so eine Spannung die für ein Nicholas Sparks Buch meiner Meinung nach etwas früh kommt aber einen hibbelig vor Spannung macht. Die Spannung klingt etwas ab doch nimmt gegen Ende wieder zu. Auch die Hintergründe der einzelnen Charaktere machen die Geschichte zu etwas einzigartigem und unerwartetem. Aber auch die Art und Weise wie man den Charakteren in der Geschichte begegnet und wie sie anfangen für einen zu leben macht das Buch liebenswert. Die englische Fassung war für mich eine Art Herausforderung, da es wieder andere, unbekannte englische Wörter enthält die ich so nie in der Schule gelernt habe aber zum “normalen” Wortschatz eines Amerikaners/Engländers gehören. Jedoch kann ich da empfehlen sich eine offline Duden App zu holen und griffbereit zu haben, denn dann kann man die unbekannten Wörter schnell nachschauen und gleich mit dem Lesen fortfahren.

The Rescue ist eine weitere schöne Liebesgeschichte von Nicholas Sparks, die durch ihre vielen Höhen und Tiefen überzeugen kann. Jedoch werden wahrscheinlich nur Menschen dieses Buch mögen, die auch solche Bücher lesen. Denn einer der Liebesgeschichten hasst wird sich nie für so ein Buch interessieren können egal wie brillant es ist. Ich jedenfalls habe es genossen diese Buch zu lesen und war völlig verzaubert davon. Bei wie vielen Büchern kann man denn auch schon sagen, dass man während dem lesen die Welt um sich herum (fast) vergisst?

Schinkenhörnchen aus Quarkteig

In meiner Abteilung im Betrieb bin ich insgeheim, die kleine Backfee. Vor einiger Zeit hatte ich dann auch mal wieder Lust etwas neues zu backen und auszuprobieren. Da es nur Kuchen, Kekse oder ähnliches gibt, wenn jemand Geburtstag hat oder mitbringt war es an der Zeit etwas anderes mitzubringen als kleinen Snack. Habe mich also für etwas kleines, deftiges entschieden und bei Chefkoch.de dieses Schinkenhörnchen Rezept gefunden (hier), welches ich leicht abgeändert habe.

Nun denn…viel Spaß beim nach backen :)

 

Zutaten (für 100 Stück):

  • 1042g Mehl
  • 521g Margarine
  • 1042g Quark (Magerquark)
  • 2 TL Salz
  • 1042g gewürfelte Schinkenstückchen
  • 4 kleine Zwiebeln

 

Zubereitung:

  • Margarine, Quark, Salz und Mehl zu einem Teig kneten.
  • Den gekneteten Teig auf einen Teller mit Klarsichtfolie abdecken und dann für 1h in den Kühlschrank stellen.
  • Anschließend den Schinken und die Zwiebel in kleine Würfel schneiden.
  • Den Schinken und die Zwiebel in einer Pfanne etwas anbraten.
  • Nach einer Stunde den Teig rausholen.
  • Auf einer sauberen Arbeitsfläche etwas Mehl streuen (damit der Teig später nicht dort kleben bleibt).
  • Nun etwas Teig nehmen und mit einem Nudelholz rundlich ausrollen.
  • Den rundlich ausgerollten Teig in Dreiecke unterteilen.
  • Auf jedes Dreieck etwas von der Schinken/Zwiebel Füllung drauf tun (ca. 1 TL).
  • Nun das Dreieck vom großen zum kleinen wie ein Hörnchen rollen (dabei achten das rechts und links die Füllung nicht rausschaut).
  • Die Hörnchen auf ein Backblech legen.
  • Bei 200°C die Hörnchen ca. 10-20min lang backen (sollten so eine goldbraune Farbe haben).
  • Fertiiiiig

 

Schinkenhörnchen fertig

Timur Vermes – Er ist wieder da

Blütenweiß beim kaufen war es, nun ist es ein schmutziges weiß mit einigen Kratzern. Interessiert kaufte ich es aber ab der Mitte des Buches hinterfragte ich meinen Kaufgrund. Ein einmaliges Buch ist es über ein „Monster“, welches sich dann allerdings als „normaler“ Mensch entpuppt. Ein Buch das in die Bestsellerlisten geschafft  und über welches Deutschland heiß geredet hat. Von welchem ist hier die rede? Ganz schlaue schauen jetzt zum Titel dieses Eintragen und lesen >> Er ist wieder da von Timur Vermes<< .

Darum soll es auch hier gehen. Meine nächste Buchrezension.

Inhalt

Jeder kennt ihn. Hitler, den Diktator, der vor einigen Jahren bei seinem „Wahnsinn“ gestorben ist. Doch was wäre wenn dieser damals vor rund 66 Jahren nicht wie angenommen gestorben ist? Darum handelt im großen und ganzen das Buch (ganz stark zusammengefasst).

Eines Tages in der heutigen Zeit (gegen 2011) erwacht der Hitler an einem verlassenen Fleckt irgendwo in Berlin. Erinnern wie er hier her gekommen und wo er gerade ist kann er nicht. Was Hitler als erstes feststellt ist, dass es jedenfalls nicht so ist wie damals in seinem Bunker bzw. zu seiner Zeit als Diktator. Da begegnet er nach einigen Schritten einigen Jugendlichen, die am Fußball spielen sind und mit denen er kurz ins Gespräch kommt. Schnell merkt er, dass sich etwas verändert hat, da die Jugendlichen ihn für einen Comedy-Star halten und auch nicht wie gewohnt auf ihn reagieren. Dank ihnen jedoch findet er den Weg zur Hauptstraße und somit auch zur einer Bank, wo eine Zeitung liegt woraus er das Datum entnimmt. Er kann es nicht fassen, dass so viel Zeit vergangen ist doch die seltsamen Reaktionen auf seine Uniform bestätigen, dass er im Jahr 2011 sich befindet. Ein wenig später trifft er auch auf einen Zeitungsverkäufer, bei diesem er vorerst Unterschlupf findet und dank ihm auch einige Leute einer Agentur auf Hitler aufmerksam werden. So muss er nach und nach feststellen wie sehr sich Deutschland verändert hat und das nicht unbedingt zum guten. Sein Ziel ist es nun Deutschland die Augen öffnen und wieder an der Macht zu stehen, was sich jedenfalls nicht als so einfach herausstellt da er von null anfängt und er schnell auf Gegner antrifft…

Beurteilung

Wie in der Einleitung gesagt, war ich ganz scharf auf das Buch (wie viele andere). Lag es an dem Cover oder an der Tatsache, dass das Buch über Hitler handelt? Auf mich trifft das zweite wohl eher zu. Aber auch der Hype um das Buch hat einiges dazu beigetragen, dass ich dieses auch wollte. Eine genaue Vorstellung hatte ich nicht, man wusste nur dass es davon handelt, dass Adolf Hitler doch nicht gestorben ist und in Berlin zum Leben erweckt wird (wenn man das so schreiben darf). Klar, das Buch basiert gering auf wahren Begebenheiten, denn wir alle wissen ja dass er damals gestorben ist aber allein dieses Spiel mit den Gedanken „was wenn er doch unter uns“ hat mich zum lesen gereizt. Timur Vermes zeigt uns eine Möglichkeit, wie Hitler in unserer Welt leben würde bzw. wie er auf die neuen Dingen reagieren würde. Hier könnte man viele verschiedene Ansätze nehmen und man kommt letztendlich auf die selbe Schlussfolgerung. So etwas wie damals kann uns heute wieder passieren, es bedarf nur jemanden der überzeugend genug ist eine Menge in den Bann zu ziehen (Was man sehr schön in dem Film „ Die Welle“ verdeutlicht bekommt).

Aber mal zurück zur Beurteilung. Ich fand am Anfang, das Buch spannend und auf gewisser Weise unterhaltsam. Leider muss ich aber auch sagen, dass der Witz ab ca. der Hälfte nach gelassen hat und es einfach nur mühsam war das Buch zu lesen. Mag sein, dass ich die ironischen /sarkastischen Bemerkungen nicht richtig interpretiert und verstanden habe. Allerdings fand ich die typischen Hitler Bemerkungen nicht deplatziert da die Geschichte aus seiner Sicht geschrieben ist (was nebenbei irgendwie auch ein Pluspunkt bei mir ist). Man lernt Hitler von einer anderen Seite kennen, wenn es auch nicht ganz der wahre Hitler ist…ach, ist schwer zum ausdrücken.

Im Großen und Ganzen kann man zu dem Buch raten auch wenn man nicht so ein Fan von Geschichte ist. Das einzige was man benötigt ist das Interesse an Hitler, denn dann kann man trotz der einigen „trockenen“ Stellen motiviert weiterlesen…

Vergangenheit

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“Wir dürfen nicht jammernd in die Vergangenheit blicken, sondern müssen es lernend tun.

Was geschehen ist, ist geschehen.

Fehler sind nicht dazu da erneut gemacht zu werden.”

- “Er ist wieder da” von Timur Vermes -

Wenn das Leben einem ein Ei legt

Vor einem Jahr bin ich 18 geworden und konnte endlich Blutspenden, was ich schon seit einigen Jahren davor wollte aber wegen dem Alter nicht konnte. Dann war es soweit, 18 geworden und am selben Tag gleich ins Katarinenhospital in Stuttgart zum Blutspenden gegangen. Einige von euch können sich noch sicher erinnern, dass ich kollabiert bin bzw. zwei Mal am Tropf hing und von meiner Schwester abgeholt werden musste. Für die, die es nicht (mehr) wissen  aber auch ein paar Tipps zum Blutspenden lesen möchte >> hier

Gestern 1 Jahr und einige Monate später habe ich es wieder gewagt. Zum dritten Mal (wenn man das zweite Mal dazu zählt, wo mein hb -Wert zu niedrig war und ich nicht durfte). Habe mich soweit es geht vorbereitet mit 3L im Geschäft trinken und während dem warten 4 Cola Gläser, in regelmäßigen (kurzen) Abständen etwas kleines gegessen und seit letzter Woche täglich eine Eisentablette genommen.Hatte kurz gesagt einen hb-Wert von 14,5 (was für eine Frau recht gut ist) und ich hab die Spende weitestgehend gut vertragen, bis auf dass die Schwester mich vorsichtshalber an den Tropf hing, weil ich anscheinend zu weiß und mein Puls ziemlich schwach war. Hätte eigentlich nicht sein müssen, aber da die Nadel noch drin war bot es sich an…ein bisschen Kochsalzlösung schadet ja nie nach dem spenden ;)

Was allerdings für mich weit aus wichtiger war, war was ich für eine Blutgruppe habe. Das Rätsel ist nun für mich gelüftet.

>> Herzlichen Glückwunsch, sie haben eine seltene Blutgruppe, die weltweit nur 2% verbreitet ist und sie zu einem begehrten Spender macht. Sie haben B- <<